Werben ist ein Phänomen!
.
Seit 2020 entwickeln wir hier durch behutsame Sanierung denkmalgeschützter Gebäude neue Räume für Wohnen, Arbeiten, Gastlichkeit und Gemeinschaft. Ein Modellprojekt zwischen den Metropolen Berlin und Hamburg. Ohne direkte Bahnanbindung. Mit Glasfaser-Anschluss. Ein Kraftakt. Das erste Gebäude ist geschafft und bis 2030 folgen vier weitere.
Manche sagen: „Mutig!“ Wir sagen: „Jetzt erst recht.“ Weil wir an die verbindende Energie des Miteinanders glauben. An eine Zukunft durch Offenheit und Klarheit. Weil wir von Bund, Land, Kommune und vielen Menschen in Werben dabei unterstützt werden. Und weil wir ein bisschen verliebt sind... in diesen Ort.
Ihr solltet mitmachen! Wir zeigen euch hier, was wir genau vorhaben, wann es passiert und wie ihr Mitgestalter:innen werdet. Meldet euch gern bei Interesse!
Termine
Zukünftige
2026
13. September 2026 – Tag des offenen Denkmals
05. November 2026 – 19.00 Uhr Info-Treffen, Online, mit Anmeldung
Vergangene
2026
22. August 2026 – 14.00 Uhr Führung Komturei Werben, während Festival ZUKUNFT PFLANZEN04. Juli 2026 – Führung Komturei Werben, während Biedermeiermarkt
21. Juni 2026 – Limonade trinken und Aufbau eines 1:1-Modells einer Wohnung im Langstall, MDR Fernseh-Dreh
2025
13. Dezember 2025 – Pläne, Punsch und Plätzchen, offener Hof während Biedermeiermarkt
14. September 2025 – Tag des offenen Denkmals
16. August 2025 – Informationstag
„Bisschen einsam, aber gemeinsam“ – Einladung an Interessierte, einen neuen Ort zum Leben, Arbeiten und Wirken auf dem Land kennenzulernen
25. Juli 2025 – MDR-Radiobericht
Juli 2025 – Eröffnung der Ferienwohnungen im Verwalterinnenhaus und Veröffentlichung der neuen Website
21. Juni 2025 – TOR AUF 4
Fertigstellung des Verwalterinnenhauses
23. Mai 2025 – ZDF Aspekte
Ausstrahlung der Reportage „Umbau statt Abreißen: Die Revolution in Deutschlands Städten?“
09.–11. Mai 2025 – KIT-Workshop auf der Komturei
Architekturstudierende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und Gastprofessor Jurek Brüggen beschäftigen sich mit dem Baustoff Lehm. Der Workshop wird von Tobias Titz begleitet und von Anne Schwalbe fotografisch dokumentiert.
29. April 2025 – Präsentation an der ČVUT Prag
AFEA stellt die Komturei Werben und das Konzept für barrierefreies Wohnen im Langstall an der Tschechischen TU Prag vor.
28. April 2025 – Dreharbeiten für ZDF Aspekte
Das Redaktionsteam begleitet einen Tag lang das Bauen im Bestand auf der Komturei Werben.
15. März 2025 – TURN ON Festival Wien
Vorstellung der Komturei Werben im Rahmen des internationalen Architekturfestivals
2024
08. September 2024 – Tag des offenen Denkmals
29. Juni 2024 – TOR AUF 3
Baustellenführung und Projektvorstellung
2023
November 2023 – Veröffentlichung „Zukunft statt Leerstand“
Die Komturei Werben wird Teil der Publikation des Netzwerks Zukunftsorte.
17. November 2023 – Große Zukunftsorte-Schau
Eröffnung der Ausstellung des Netzwerks Zukunftsorte mit Beteiligung der Komturei Werben
November 2023 – MDR-Radiobericht
Oktober 2023 – Rundgang im Rahmen der Langen Woche der Nachhaltigkeit
06. Oktober 2023 – Spatenstich für das Verwalterinnenhaus
Oktober 2023 – Beginn der Sanierung des Verwalterinnenhauses
September 2023 – Vorvertrag mit der Borghardt Stiftung Stendal
Abschluss der Vereinbarung für das betreute Wohnen im Langstall
September 2023 – Zukunftsort im Aufbau
Aufnahme in das Netzwerk Zukunftsorte
22. Juli 2023 – TOR AUF 2
Projektvorstellung im Langstall
Juli 2023 – Subbotnik 04
22. Mai 2023 – Baugenehmigung für das Verwalterinnenhaus
Mai 2023 – Subbotnik 03
April 2023 – Subbotnik 02
April 2023 – Entwurfssemester der TU Darmstadt
Das Fachgebiet Entwerfen und Nachhaltiges Bauen arbeitet auf der Komturei Werben
März 2023 – Konzeptstudie Langstall
Januar 2023 – 3D-Scan des Geländes
2022
11. November 2022 – TOR AUF 1
Erste öffentliche Projektvorstellung im Langstall
September 2022 – Subbotnik 01
Juni 2022 – Rückbau der Garagen am Langstall
März 2022 – Bauantrag für das Verwalterinnenhaus
Februar 2022 – MDR-Radiobericht
2021
Dezember 2021 – MDR-Bericht „Kleinstadthelden“
November 2021 – Notarielle Beurkundung des Kaufvertrags
März 2021 – Zweite Präsentation im Stadtrat
2020
November 2020 – Erste Präsentation im Stadtrat
Historisches Kleinod
.
Ein besonders alter Teil dieser Geschichte liegt gleich neben der Kirche: die Komturei. Ihre Anfänge reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, als sich hier erstmals die Ordensgemeinschaft der Johanniter niederließ. Über viele Jahrhunderte wurde auf diesem Hof gewohnt, gearbeitet und gewirtschaftet, unter sehr unterschiedlichen Bedingungen und von sehr unterschiedlichen Gemeinschaften.
Uns gefällt der Gedanke, dass dieser Ort über so lange Zeit gemeinsam genutzt und geprägt wurde. Mit dem, was wir heute hier entwickeln, knüpfen wir daran an und geben der Komturei einen neuen, zeitgemäßen Impuls: offen, zugänglich und mit Respekt vor dem, was vor uns war.
Im Jahr 1160 gründete Markgraf Albrecht der Bär in Werben eine Niederlassung des Johanniterordens. Sie wurde zur ersten und für lange Zeit wichtigsten Niederlassung des Ordens im östlichen Norddeutschland. Die Johanniter waren ursprünglich aus einer Hospitalgemeinschaft in Jerusalem hervorgegangen, die kranke und bedürftige Pilger versorgte. Später entwickelte sich daraus ein einflussreicher Ritterorden mit Landbesitz, adeligen Strukturen und militärischer Macht.
In Werben entstand ein Ensemble aus Konventshaus und Wirtschaftsgebäuden, gruppiert um einen Hof, die Komturei. Am nordwestlichen Rand des Geländes steht bis heute das sogenannte Romanische Haus aus dem 13. Jahrhundert. Es gilt als eines der ältesten erhaltenen Profangebäude Norddeutschlands. Das außergewöhnliche Zeugnis dieser frühen Baugeschichte gehört der Hansestadt Werben und wurde 2025 denkmalgerecht saniert.
Nach der Reformation veränderte sich die Nutzung des Geländes, im 19. Jahrhundert wurde daraus eine preußische Domäne. Auf historischen Fundamenten entstanden stattliche Backstein- und Wirtschaftsgebäude, wie sie für diese Zeit typisch sind. Sie ordneten sich der Johanniskirche unter und bildeten zugleich einen großen, landwirtschaftlich geprägten Hof.
Während der DDR war die Komturei Teil der örtlichen LPG, der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft. Viele Menschen aus Werben und der Umgebung verbinden bis heute Erinnerungen mit diesem Ort: Arbeit, Maschinen, Feste und das Kollektiv. Auch diese Zeit gehört dazu. Die Komturei war lange kein Denkmal im heutigen Sinn, sondern ein Nutzort.
Nach der Wende wurde das Gelände nur noch teilweise und eher informell genutzt. Es gab schöne Momente, wilde Partys, Public Viewings und spontane Aneignungen. Gleichzeitig nagten Wetter, Leerstand und fehlende Pflege an den denkmalgeschützten Gebäuden. Was früher ein wichtiger räumlicher Anker im Zentrum Werbens war, drohte Stück für Stück zu verschwinden. Mehrere Versuche, die Komturei neu zu beleben, verliefen im Sande. Vermutlich schauen deshalb viele Menschen in Werben heute sehr genau hin. Kritisch, interessiert und oft mit gedrückten Daumen.
Für uns ist die Sanierung der Komturei mehr als die Rettung alter Mauern. Sie ist die Chance, einen geschichtsträchtigen Hof, der immer wieder von unterschiedlichen Gemeinschaften geprägt wurde, in die Gegenwart zu holen. Als lebendigen Ort für Wohnen, Arbeiten, Urlauben und Zusammenleben. Gemeinschaft kann dieser Ort. Jetzt eben anders.
Modellprojekt, das Zukunft einlädt
.
Die Komturei ist Teil eines Aufbruchs, der in Werben seit einigen Jahren zu spüren ist. Häuser werden saniert, neue Initiativen entstehen und viele Menschen engagieren sich für den Ort. Auch die Rettung der stark verfallenen, denkmalgeschützten Gebäude der Komturei wird von Menschen aus Werben, der Kommune sowie von Land und Bund unterstützt. Ohne dieses gemeinsame Engagement wäre das Projekt nicht möglich.
Etappenweise sanieren wir die einzelnen Gebäude und geben ihnen neue Aufgaben. Im Verwalterinnenhaus kann man bereits Urlaub machen, im Langstall soll betreutes Wohnen im Alter entstehen. Der Speicher bietet Raum für verschiedene Formen des Zusammenlebens, in der Scheune lassen sich Arbeiten und temporäres Wohnen kombinieren. Dazu kommen der Hof, Garten, Gemeinschaftsräume und kleinere Gebäude, deren Nutzung sich zum Teil erst mit den zukünftigen Bewohner:innen entwickeln wird. Einen großen Teil dieses Ensembles soll künftig eine Genossenschaft tragen.
So entsteht nach und nach ein Reallabor für ländliche Entwicklung im Bestand. Wir wollen herausfinden, wie bezahlbare Wohnformen für unterschiedliche Lebensphasen entstehen können, wie sich Stadt und Land im Alltag verbinden lassen und wie ein historischer Hof wieder Teil des Ortslebens wird. Was sich dabei bewährt, kann auch für andere Orte ein Beispiel sein, an denen große Gebäude oder ganze Ensembles leer stehen und neue Nutzungen, Menschen und tragfähige Strukturen zusammengebracht werden müssen.
Mit diesem Anliegen ist die Komturei Werben seit September 2023 Mitglied im bundesweiten Netzwerk Zukunftsorte.
Für uns beginnt das Modellprojekt beim Umgang mit den Gebäuden. Wir erhalten und reparieren, was sich weiter nutzen lässt. Vorhandene Materialien werden wiederverwendet, neue Bauteile möglichst kreislaufgerecht geplant. Auch das Teilen von Räumen, Infrastruktur und anderen Ressourcen gehört für uns dazu. Energie und Wasser sind dabei ebenso Teil des Konzepts wie Schatten, Pflanzen und Tiere. Der Hof bleibt Freiraum und Lebensraum. So verstehen wir ökologisches Bauen und Leben im Bestand.
Und wir vertrauen dem Temporären. Nicht alle, die in die Komturei kommen, werden gleich nach Werben ziehen. Manche bleiben ein paar Tage, andere einige Wochen oder Monate, einige vielleicht für immer. Sie arbeiten hier, machen Urlaub, probieren das Leben auf dem Land aus oder kommen regelmäßig wieder. Gerade darin sehen wir eine Chance. Werben muss keine Entscheidung für immer sein. Die Komturei kann ein Ort sein, an dem man herausfindet, welchen Platz das Land im eigenen Leben haben könnte.
Mit der Komturei schließen wir an das an, was auf diesem Hof schon lange vorhanden ist und was in Werben neu gewachsen ist. Wir wollen die alten Gebäude nicht nur erhalten, sondern wieder in Gebrauch bringen. Zukunft entsteht hier auch dadurch, dass Menschen kommen und etwas damit anfangen.
Verwalterinnenhaus first
www.verwalterinnenhaus.de
.
Es ist das repräsentativste und am besten erhaltene Gebäude des Ensembles. Bei der denkmalgerechten Sanierung haben wir mit ökologischen Materialien gearbeitet und möglichst viel Bestand erhalten. Historische Fenster, Holzdielen, Dachziegel und sogar Teile der alten Deckenfüllungen konnten restauriert oder wiederverwendet werden. Lehm- und Kalkputze, Kalkestrich und Holz ergänzen das Vorgefundene. Auf Zement haben wir weitgehend verzichtet.
Neue Gauben und Balkone sind bewusst zeitgenössisch gestaltet und als Ergänzungen deutlich erkennbar. Entstanden sind sechs Ferienwohnungen, zwei davon barrierefrei im Gartengeschoss. Alle verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse mit Blick in den Hof oder über Werben.
In den vermutlich deutlich älteren Gewölben des Untergeschosses haben wir eine Sauna mit Ruhe- und Duschbereich eingerichtet. Gäste des Hauses können sie gemeinschaftlich nutzen, zusätzlich ist sie für Besucher:innen aus Werben und der Umgebung buchbar. So ist schon mit dem ersten fertigen Gebäude ein neuer Ort zum Entspannen und Begegnen für die Stadt entstanden.
Die Umsetzung wurde durch eine private Investorin ermöglicht. Wir haben das Haus langfristig gepachtet und betreiben es als Gästehaus. Die Struktur ist so angelegt, dass das Verwalterinnenhaus langfristig in das gemeinschaftliche Ensemble der Komturei eingebunden werden kann. Dieses erste Gebäude zeigt damit auch, dass unterschiedliche, zum Projekt passende Wege der Finanzierung und des Eigentums möglich sind.
In Werben alt werden können
.
Der Langstall ist der nächste Bauabschnitt der Komturei und soll bald beginnen. Gemeinsam mit der Borghardt Stiftung zu Stendal bereiten wir das betreute Wohnen vor. Die Stiftung ist als langfristige Pächterin vorgesehen und soll später Vermietung und Betreuung übernehmen. Die Bewohner:innen des Langstalls werden dabei ein selbstverständlicher Teil der generationsgemischten Hofgemeinschaft der Komturei sein.
Der ehemalige Stall wurde über viele Jahrzehnte umgebaut und verändert. Historisches Ziegelmauerwerk mit Zierfries, alte und neu geschaffene Öffnungen sowie die Stahlkonstruktion einer früheren Sicherungsmaßnahme bleiben als Spuren dieser Geschichte sichtbar. In den denkmalgeschützten Bestand wird für die neue Nutzung ein eigenständiges „Haus im Haus“ aus vorgefertigten Holzelementen gestellt. So kann die vorhandene Bausubstanz weitgehend erhalten und der Ausbau vergleichsweise schnell umgesetzt werden.
Die Wohnungen orientieren sich zum Hof und zum Garten und erhalten geschützte Außenräume. Die neue Holzkonstruktion ist demontierbar und so geplant, dass ihre Bauteile später getrennt und wiederverwendet werden können. Der Langstall verbindet damit eine sehr konkrete soziale Aufgabe in Werben mit unserem Anspruch an einen behutsamen und kreislaufgerechten Umgang mit dem Bestand.
Wer die Umsetzung des Langstalls mit privatem Kapital unterstützen und sich als Kommanditist:in beteiligen möchte, kommt gern mit uns ins Gespräch.
Wohnen, das sich verändern kann
.
Im Speicher entstehen Wohnungen für unterschiedliche Lebensphasen und Formen des Zusammenlebens. Flexible Grundrisse sollen es ermöglichen, Räume je nach Bedarf hinzuzunehmen oder wieder abzugeben. So kann sich die Wohnung verändern, wenn Familien wachsen oder kleiner werden, Menschen zusammenziehen oder später weniger Platz brauchen. Einige Wohnungen werden barrierefrei sein.
Der charakteristische Block wird Teil der entstehenden Genossenschaft. Die zukünftigen Bewohner:innen sollen das Wohnmodell von Anfang an mitentwickeln. Direkt am Speicher entsteht außerdem der große Gemeinschaftsraum, der allen Bewohner:innen der Komturei offenstehen soll. Im Erdgeschoss ist zusätzlich Platz für eine Werkstatt, Foodcoop oder andere Nutzungen vorgesehen, die sich aus der Gruppe heraus entwickeln können.
Die denkmalgeschützten Ziegelfassaden des ehemaligen Rinderstalls können erhalten werden. Dachtragwerk und innere Konstruktion waren dagegen zu lange Wind und Wetter ausgesetzt und müssen ersetzt werden. Innerhalb der alten Mauern entsteht deshalb eine neue Struktur aus möglichst kreislaufgerechten und demontierbaren Materialien. So sollen auch spätere Generationen das Gebäude weiter verändern und an neue Bedürfnisse anpassen können.
Geplant sind außerdem neue Öffnungen für mehr Licht, ein Dachgarten auf dem niedrigeren Gebäudeteil und eine Terrasse auf dem höheren Kopfbau.
Arbeiten und Wohnen kombinieren
.
Die Scheune soll Teil der entstehenden Genossenschaft werden. Vorgesehen ist ein einfacher Grundausbau mit Wasser, Wärme, Strom und Internet, der den zukünftigen Nutzer:innen Spielraum für die weitere Gestaltung lässt. Sie sollen ihre Einheiten früh mitplanen und an die jeweilige Nutzung anpassen können. Auch ein weitergehender Selbstausbau ist denkbar. Die konkreten Modelle dafür entwickeln wir im Zuge der Genossenschaftsgründung.
Zu LPG-Zeiten wurden in der Scheune große Maschinen untergestellt. Noch heute prägen die mächtigen Binder aus Eichenholz und die beiden Stirnwände aus Ziegeln den Innenraum. Die Holzkonstruktion soll erhalten, ausgebessert und wo nötig verstärkt werden. Der schiefe Turm und die undichte Dachhaut zeigen allerdings, wie dringend das Gebäude gesichert werden muss. Das Dach muss vollständig erneuert werden.
Eine zweite Fassadenschicht soll künftig Wintergärten als Klimazonen bilden. Im Winter können sie Sonnenwärme aufnehmen, im Sommer lassen sie sich öffnen und erweitern die nutzbare Fläche. Die neue Dachfläche soll großflächig mit Photovoltaik ausgestattet werden. Unter dem Gebäude ist außerdem ein großer Erd-Energiespeicher vorgesehen. So kann die Scheune einmal einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung der gesamten Komturei leisten.
Der Raum dazwischen
.
Der Hof soll im Alltag ein ruhiger Aufenthaltsort sein und zugleich offen für Menschen aus Werben und Besucher:innen bleiben. Zu Fuß und mit dem Rad kann das Gelände passiert werden, motorisierter Verkehr bleibt am Rand. Und wenn es passt, darf hier auch etwas stattfinden: ein Fest, ein Kinoabend oder eine andere Veranstaltung unter freiem Himmel.
Mit Hof, Garten und mehreren kleineren Gebäuden wird die Genossenschaft auch Räume tragen, deren Nutzung bewusst noch nicht vollständig festgelegt ist. Nicht jeder Quadratmeter muss heute schon eine endgültige Aufgabe haben. Manches kann erst mit den Menschen entstehen, die hier später wohnen, arbeiten und das Gelände nutzen.
Dabei bleibt Rückzug genauso wichtig wie Begegnung. Direkt an den Häusern gibt es private Außenbereiche, dazwischen den gemeinsam genutzten Freiraum. Man kann Teil der Hofgemeinschaft sein, ohne ständig gemeinsam sein zu müssen.
Komturei Werben
Die Komturei Werben ist ein ökologisches Modellprojekt im UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe. Auf dem historischen Johannitergelände entstehen durch die behutsame Sanierung denkmalgeschützter Gebäude neue Orte für Wohnen, Arbeiten, Gastlichkeit und Gemeinschaft. Als Reallabor erproben wir hier neue Möglichkeiten für ein Leben auf dem Land.
Kontakt
Ihr habt Fragen, eine Idee oder könnt euch vorstellen, Teil der Komturei zu werden? Dann freuen wir uns über eure Nachricht.
Wir informieren euch über den aktuellen Projektstand und senden auf Anfrage weitere Informationen oder Projektbroschüren zu. Für Wohnen, Arbeiten und andere Formen der Beteiligung führen wir unverbindliche Interessentenlisten.
Mail: mail(at)komturei.info
Post: AFEA Kirchplatz 6, 39615 Werben (Elbe)
Telefon: +49 1792010579
Menü
Projekt
Termine
Geschichte
Ort
Hof
Verwalterinnenhaus
Langstall
Scheune
Speicher
Wir
Mitmachen
Impressum
Top